Projekt Beschreibung

Vision & Hope

Vision & Hope wurde im Jahre 2000 von engagierten jungen Bürgern aus verschiedenen Stadtteilen im Süden Harares gegründet. Ziel von Vision & Hope ist die Auswirkungen und die Verbreitung von HIV/AIDS und anderen gesellschaftlichen Missständen unter Jugendlichen zu reduzieren sowie Infizierte und Waisen in jeglicher Hinsicht zu unterstützen.

Zum Angebot von Vision & Hope gehören die (psychologische) Betreuung und Unterstützung von Waisen und benachteiligten Kindern sowie präventive und aufklärende Bildungsmaßnahmen. Bei Theateraufführungen, Spiel- und Freizeitangeboten soll offen über Themen wie Drogenmissbrauch, Gleichberechtigung und vor allem HIV/AIDS informiert werden. Daneben wird für insgesamt 130 Kinder der Schulbesuch finanziert. Aber auch Freizeitgestaltung wird bei Vision & Hope groß geschrieben. Um die Kinder von der Straße zu holen, werden für sie regelmäßig Sportevents, wie Fußballturniere veranstaltet. Seit 2010 unterstützt Vision & Hope auch die Schule “Rising Star” in Hopley. Die Familien der Kinder, die dort unterrichtet werden, sind Opfer der Säuberungs-Aktion Murambatsvina geworden.

Projektpartner

ZimRelief e.V.
Bastian Mögele
Hohe Buchleuthe 11
87600 Kaufbeuren
E-Mail: info@zimrelief.org
www.zimrelief.org

ZimRelief e.V.
Hohe Buchleuthe 11
87600 Kaufbeuren
E-Mail: info@zimrelief.org
www.zimrelief.org
www.shingirirai.org

Seit 2010 unterstützt Vision & Hope auch die Schule “Rising Star” in Hopley

Die Familien der Kinder, die dort unterrichtet werden, sind Opfer der Säuberungsaktion Murambatsvina geworden.

Seit 2010 wird die Schule „Rising Star“ in Hopley, eines der ärmsten Stadtteile Harares unterstützt. In Hopley leben rund 20.000 Menschen, die Opfer der Regierungs-„Säuberungs-Aktion“ (Murambatsvina) aus dem Jahr 2005 geworden sind. Ihnen wurde Land in Hopley zur Verfügung gestellt, nachdem sie zuvor aus ihren ehemaligen Gemeinden vertrieben worden sind. Die Zustände dort sind allerdings prekär. Es existiert keinerlei Infrastruktur: Weder Wasser-, Abwasser- noch Stromversorgung sind vorhanden. Es gibt ganz wenige, behelfsmäßig aus alten Autoreifen erstellte Bohrlöcher, die meist jedoch nicht mehr als braunes Wasser bieten. Darüber hinaus ist das Land so trocken, dass es für die Landwirtschaft oder Gartenbau kaum geeignet ist.

Trotz dieser Umstände oder gerade wegen ihnen rückt die Schulbildung nicht in den Hintergrund. Die Schule „Rising Star“ wurde 2010 von den Bewohnern in Hopley gegründet. Sie wird von etwa 700 Schülern besucht, die unter einfachsten Umständen von engagierten Freiwilligen unterrichtet werden. Es mangelt an vielem, allem voran an Schulheften, Tafeln, Büchern, Stiften usw. Bis Ende 2010 wurden die Schüler noch unter freiem Himmel unterrichtet, inzwischen konnten sehr einfache Klassenzimmer gebaut werden. Diese können jedoch nicht dauerhaft genutzt werden. Die Räume wurden ohne Boden oder erkennbares Fundament auf dem Sand gebaut, Türen oder (verschließbare) Fenster gibt es nicht. Als Dächer dienen alte Metallplatten, die mit Steinen auf den Wänden befestigt wurden. Die Schüler sitzen am Boden im Sand. Die Wohnhäuser der Menschen sehen nicht anders aus. Die Situation unter der die Menschen dort leben und die Kinder zur Schule gehen ist bedrückend. Dies soll sich durch dauerhafte Strukturen ändern: die Genehmigung für den Bau eines Schulgebäudes hat die Schule seitens der Stadt Harare erhalten, sie hat auch Land zugewiesen bekommen und wurde von der Regierung offiziell anerkannt. Das Land wird nun vermessen, auf Altlasten hin untersucht und ein Lageplan von einem Architekten erstellt. 2012 soll mit dem Bau der Sanitärgebäude begonnen werden.

Wie traurig und schockierend die Situation der Menschen in Hopley auch sein mag, so ist es doch gleichsam auch faszinierend: Die Hoffnung der Menschen, dass ihre Kinder durch Bildung den Weg aus der Armut finden, ist im ganzen Viertel zu spüren!

Seit dem Frühjahr 2012 erhalten die Kinder durch die Schule einmal täglich eine Mahlzeit- oftmals die einzige am Tag. Die Lehrer streben zusammen mit den Mitgliedern von Vision & Hope auch eine Kooperation auf dem Gebiet der HIV-Prävention an.

Ein Video über die Schule finden Sie hier

Jede Spende zählt!

Spenden Sie direkt für Vision & Hope
unter dem Stichwort „Vision & Hope“
München für Harare e.V.
Stadtsparkasse München
IBAN: DE4470 1500 0000 0045 9545
BIC: SSKMDEMMXXX

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